Unsere Kunden betreuen wir ganz modern mittels einer Kundendatei, die Ihnen und uns viele Vorteile bringt. Unsere neue Website und viele weitere Dienstleistungen machen die Traditions-Apotheke fit für die Herausforderungen des heutigen Gesundheitssystems.
Die Adler-Apotheke in St. Ingbert
Seit 1826
Unsere Kunden betreuen wir ganz modern mittels einer Kundendatei, die Ihnen und uns viele Vorteile bringt. Unsere neue Website und viele weitere Dienstleistungen machen die Traditions-Apotheke fit für die Herausforderungen des heutigen Gesundheitssystems.
Apothekerskunst seit 1826
In unserer sich immer schneller verändernden Welt kommt es nur noch
selten vor, dass ein Geschäft sich 50 Jahre oder gar länger am Markt
behaupten kann. Umso bemerkenswerter ist daher das 175-jährige Jubiläum der
St. Inberter Adler-Apotheke im Jahr 2001, die das Bild der "Guten Stube
St. Ingbert" mitprägte und auch weiterhin mitgestalten wird. 1826 errichtete Hofapotheker August Heinrich Weigand auf dem
"Höfchen" die Adler-Apotheke, samt Stallungen und Landwirtschaft. Es gab
noch keine Eisenbahn und das eigene Fuhrwerk war die günstigste
Möglichkeit aus England oder Holland kommende Arzneirohstoffe am
Mannheimer Rheinhafen abzuholen.
1867 kam die Eisenbahn nach St. Ingbert und machte Apothekers Fuhrwerke überflüssig. Dies und nicht zuletzt die Gründung der Hirsch-Apotheke neben der Engelbertskirche im Jahre 1874 veranlassten Apotheker Weigand 1881 zur Verlegung der Adler-Apotheke an ihren jetzigen Standort Ecke Kaiserstraße / Blieskastelerstraße. Hinter der Apothekenfassade, die bis heute fast unverändert erhalten geblieben ist, verbarg sich - so St. Ingbert berühmter Dichter Karl Uhl - die nach Kindesempfinden geheimnisvolle Welt, bei deren Betreten man ehrfürchtig seine Kappe vom Kopf nahm, zumal Apotheker Weigand als passionierter Jäger einen der letzten Wölfe des Kirkeler Waldes erlegt haben soll. Nach Apotheker Weigands Tod übernahm 1896 Wilhelm Schumacher - Kennzeichen: ein ständiges Sichräuspern - die Apotheke. Wenn dieser zusammen mit seinem Freund, dem Arzt Dr. Ehrhard - Kennzeichen: ständiges Kopfnicken aufgrund eines Nerverleidens - auf die Pirsch ging, behaupteten respektlose St. Ingberter die beiden hätten nie ein Wild erlegt: "Wenn der Doktor das Wild durch seine unfreiwillige Kopfbewegung herbeilockte, jagte sie der überlaute Räusperer des Apothekers wieder in die Büsche zurück."
1937 zog der Apotheker Karl Leonhard ein, dessen Verständnis für die Erhaltung des Überkommenen es zu verdanken ist, dass bei dem inneren Erweiterungsbau das harmonische Bild der Außenfront gewahrt blieb. Sein Sohn Hans Leonhard, Nachfolger ab 1956 sorgte dafür, dass das historische Gebäude im Innern an modernsten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfordernissen orientiert blieb, ohne seinen Charakter zu verlieren. Zum 150-jährigen Jubiläum 1976 wurde die Fassade behutsam und stilgerecht renoviert und der Adler über der Eingangstür - 150 Jahre lang Erkennungszeichen dieser St. Ingberter Institution - mit einem dauerhaften Blattgoldüberzug versehen, um nur kurz später gestohlen zu werden. Die Rückgabe dieses Wappentiers durch seine "Beschützer" zum 175-jährigen Bestehen wäre dem jetzigen Inhaber Apotheker Stefan Birk eine angemessene Belohnung wert. Seit 1988 besitzt der gebürtige Elversberger die Traditionsapotheke und hat sie seither vor allem innen behutsam modernisiert, so dass die Adler-Apotheke heute und in Zukunft den Anforderungen einer modernen Arzneimittelversorgung gerecht wird.
Eine eigene Homepage, modernste EDV und ein
vielfältiges Angebot an Dienstleistungen sind zwar
wichtig, im Mittelpunkt aber steht wie in den vergangenen 175 Jahren der
Mensch und sein Anliegen. Dafür stehen Stefan Birk und die Mitarbeiter
der Adler-Apotheke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
1867 kam die Eisenbahn nach St. Ingbert und machte Apothekers Fuhrwerke überflüssig. Dies und nicht zuletzt die Gründung der Hirsch-Apotheke neben der Engelbertskirche im Jahre 1874 veranlassten Apotheker Weigand 1881 zur Verlegung der Adler-Apotheke an ihren jetzigen Standort Ecke Kaiserstraße / Blieskastelerstraße. Hinter der Apothekenfassade, die bis heute fast unverändert erhalten geblieben ist, verbarg sich - so St. Ingbert berühmter Dichter Karl Uhl - die nach Kindesempfinden geheimnisvolle Welt, bei deren Betreten man ehrfürchtig seine Kappe vom Kopf nahm, zumal Apotheker Weigand als passionierter Jäger einen der letzten Wölfe des Kirkeler Waldes erlegt haben soll. Nach Apotheker Weigands Tod übernahm 1896 Wilhelm Schumacher - Kennzeichen: ein ständiges Sichräuspern - die Apotheke. Wenn dieser zusammen mit seinem Freund, dem Arzt Dr. Ehrhard - Kennzeichen: ständiges Kopfnicken aufgrund eines Nerverleidens - auf die Pirsch ging, behaupteten respektlose St. Ingberter die beiden hätten nie ein Wild erlegt: "Wenn der Doktor das Wild durch seine unfreiwillige Kopfbewegung herbeilockte, jagte sie der überlaute Räusperer des Apothekers wieder in die Büsche zurück."
1937 zog der Apotheker Karl Leonhard ein, dessen Verständnis für die Erhaltung des Überkommenen es zu verdanken ist, dass bei dem inneren Erweiterungsbau das harmonische Bild der Außenfront gewahrt blieb. Sein Sohn Hans Leonhard, Nachfolger ab 1956 sorgte dafür, dass das historische Gebäude im Innern an modernsten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfordernissen orientiert blieb, ohne seinen Charakter zu verlieren. Zum 150-jährigen Jubiläum 1976 wurde die Fassade behutsam und stilgerecht renoviert und der Adler über der Eingangstür - 150 Jahre lang Erkennungszeichen dieser St. Ingberter Institution - mit einem dauerhaften Blattgoldüberzug versehen, um nur kurz später gestohlen zu werden. Die Rückgabe dieses Wappentiers durch seine "Beschützer" zum 175-jährigen Bestehen wäre dem jetzigen Inhaber Apotheker Stefan Birk eine angemessene Belohnung wert. Seit 1988 besitzt der gebürtige Elversberger die Traditionsapotheke und hat sie seither vor allem innen behutsam modernisiert, so dass die Adler-Apotheke heute und in Zukunft den Anforderungen einer modernen Arzneimittelversorgung gerecht wird.
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